Weisenstein

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Das IPG-Journal steht in der Tradition einer mehr als 50-jährigen wissenschaftlichen Begleitung von Außen-, Sicherheits-, und Entwicklungspolitik durch die Friedrich-Ebert-Stiftung. Jetzt geht sie online. Und erreicht eine nie vermutete Leserschaft.

Zwei Zeitschriften zählen zu den Vorläuferpublikationen des ipg-journals: Von 1960 bis 1994 erschienen die Vierteljahresberichte – Problems of International Cooperation, die zunächst den ergänzenden Titel „Der Ostblock und die Entwicklungsländer“ trugen. Als Gründungsredakteur fungierte Kurt Müller, der in den 1920er Jahren hoher Funktionär der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und elf Jahre im Konzentrationslager haftiert war. 1949 wurde Müller in den Bundestag gewählt und trat 1957 der SPD bei. Von 1960 bis 1982 leitete er dort die Abteilung Außenpolitik. Vor dem Hintergrund weltpolitischer Veränderungen wurde nicht nur das Format der Zeitschrift, sondern auch der Titel verändert. Von 1994 bis 2011 erschien die Zeitschrift unter dem Titel Internationale Politik und Gesellschaft. Im Editorial der ersten Ausgabe wurde dieser konzeptionelle Wandel erläutert: „Der Name soll der Erkenntnis Rechnung tragen, dass Gesellschaft heute zunehmend als globale Gesellschaft gedacht werden muss, auch wenn ’souveräne‘ Staaten auf absehbare Zeit ihr dominierendes politisches Ordnungsprinzip bleiben werden“.

Von Print zu Web.

In den Jahren 2012 und 2013 passte sich das Magazin dem Wandel der Zeit an. Um zukünftig schnell alle Interessierten weltweit erreichen zu können, entschied sich die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Magazin in ein reines Onlinemagazin zu verwandeln. Ein gewagter Schritt: Würde die Leserschaft den Formwechsel mittragen? Doch die Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Nach nur 12 Monaten Onlinezeit erreicht heute das ipg-journal im Monat zwischen 70.000 und 100.000 Nutzer..

Das ipg-journal versteht sich als engagierte Debattenplattform für Fragen internationaler und europäischer Politik. Es möchte nicht nur beschreiben, sondern auch Impulse geben durch kritische Interpretationen und Bewertungen. Das Themenspektrum umfasst außen-, sicherheits-, und entwicklungspolitische Fragen ebenso wie Herausforderungen der europäischen Integration und globale Umweltfragen.

 

Info:
Webseite:
www.ipg-journal.de
Auftraggeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Realisationszeitraum: 07 – 10 2013
Realisationsteam: Goldene Zeiten Berlin, Maria Niebelschütz, Christoph Daecke,  Georg Huber
CMS: TYPO 3
Bild: IPG. (c) Friedrich-Ebert-Stiftung

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