Weisenstein

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Sommerloch in den Medien. Wir nutzen die Zeit – nicht um noch mehr Müll zu produzieren und viral ins All zu schießen. Sondern um über die Ausrichtung von theo zu diskutieren. Und den „Porn-Faktor“, wie es auf Medienneudeutsch heißt, zu erhöhen.

Grund dafür ist die anstehende Indiecon in Hamburg. Deutschlands Konferenz von und für Independent-Magazine-Macher. Und alle, die sich dafür halten. Ein Blick auf das Line-Up der Speaker zeigt, dass die bereits im letzten jahr begonnene Debatte rund um die Qualität vor allem von deutschen Independent-Magazinen jenseits von Weißraumorgien, Bleiwüstenhagel oder Lonly-Naked-People-stehen-blöd-in-der-Gegend-rum-Fotos gerade erst begonnen hat. Sicher: „To be Independent“ ist cool. Sichert Freiheit und das Gefühl, selbst Kapitän auf dem Schiff zu sein. Aber neben den fast schon lästigen Vertriebs- und Finanzierungsfragen bleibt gerade in Zeiten von Krautreporter und Co. die Frage nach einem berechtigten Infotainmentbedrüfniss der Leser.

Wir bei theo wollen geiles Design, flashende Fotos und abgrundtiefgängige Geschichten, die zeigen, dass die Message des EINEN auch heute von Relevanz ist. Und lebt. Nicht in Abgrenzung zu Technik, kultureller Moderne, Wissenschaft und dem Zeitgeist. Sondern mitten drin. Als essentiellen Teil davon.

„theo, oh mein theo.“
#einfachguteGeschichten

Infos:
INDIECON 2014
INDIEFOREVER 2015
INDIEMAGDAY 2015
Indiemags. Festivalveranstalter
„Independence ist kein Programm.“ Meinungsartikel von Oliver Gehrs, taz

Indiependent Magazine – Store: Do you read me?, Berlin.

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