Unser Gold+Verständnis
1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Wir Menschen tragen in uns das Erbe eines Ursprungs, der ursprünglicher ist als die biologische Geburt. Damit trägt der Mensch als Lebewesen die Würde dieses Ursprungs in sich und ist eingeladen, ihr durch das Leben selbst Ausdruck und Gestalt zu verleihen. Wir von Goldene Zeiten Berlin finden dieses tiefe Erbenverständnis für die Potenzialität des ursprünglichen Lebens in den sogenannten heiligen Narren der verschiedenen Kulturen widergespiegelt. Es ist die Wahrheit des einfältigen Herzens des Heiligen Franziskus von Assisi und des Drukpa Kunley, die alles Leben unbedingt annimmt, liebt, versteht und die gemeinsame Her- und Zukunft erkennt. Diese Grundannahme und liebevolle Bezugssetzung bildet das Grundverständnis für unsere Arbeit. Sie macht uns und unsere Auftraggeber frei und ermächtigt uns alle gleichzeitig dazu, das ursprüngliche Potenzial zu erkennen, anzunehmen und auszuleben. Hieraus entspringt zugleich das Grundvertrauen in uns selbst, die Menschen und ihre Gestaltungskraft.
2) Die Würde der Natur ist unantastbar.
Der Mensch ist zuvorderst Teil der Natur – die damit nicht Umwelt, sondern im Franziskanischen Sinne Mitwelt ist. Die Verantwortung für das Handeln des Menschen umfasst daher nicht nur ihn selbst als Individual- und Gemeinschaftswesen, sondern als Mitgeschöpf auch seine Mitwelt, dessen Teil er selbst ist. Der Mitwelt liegt eine ursprüngliche Wahrheit zugrunde, die sich in den unzähligen Ausformungen des Lebens zeigt. Diese zu entschlüsseln und als Wirk- und Gestaltungspotenziale für die vom Menschen als Natur- und Kulturwesen geschaffene Kultur nutzbar zu machen, ist ein Teil der Arbeit von Goldene Zeiten Berlin.
3) Die Kultur ist bewusst gestaltbar – und ihre ursprünglich kraftvolle Würde dadurch lebbar.
Der Mensch erfährt sich selbst, das Leben und seine Mitwelt unmittelbar über seinen Körper und mittelbar über sein Verständnis von der Welt. Dieses Verständnis von der Welt und seine Ausdrucksform bezeichnet Goldene Zeiten Berlin als Kultur des Menschen. Dadurch ist der Mensch für uns zugleich Natur- und Kulturwesen. Das bewusste Erkennen der ursprünglichen Erbes und seiner innewohnenden Gestaltungskraft (Kreation) ermächtigt den Menschen dazu, Verantwortung für sich selbst, seine Mitmenschen und Mitwelt zu übernehmen und kultivierend tätig zu werden. Dadurch erhält der Mensch und die von ihm geschaffene kulturelle Lebenswelt mit ihren Wirk-, Ausdrucks-, Beziehungs- und Bedeutungsprinzipien eine ursprüngliche Mächtigkeit, Schönheit, Lebendigkeit, Strahlkraft und Würde.
4) So wenig wie nötig – so viel wie möglich.
Goldene Zeiten Berlin ist die aktive und freudvolle Erinnerung an ein innewohnendes Erbe, das darauf wartet, ins Leben gerufen zu werden. Wir verstehen daher unsere kulturelle Unternehmensberatung als Verweis auf das Potenzial und seine unendlichen Ausformungsmöglichkeiten. Wir können nur wecken, was schon vorhanden ist. Alles weitere erledigen die Selbstheilungskräfte des natürlich-kulturellen Organismus.
5) Miteinander anstatt gegeneinander
Herausforderungen fördern das Wachstum und das Leben. Verantwortungsbewusster Mitgestalter in einer lebendigen Unternehmenskultur zu sein bedeutet jedoch für Goldene Zeiten Berlin, miteinander zu leben und zu arbeiten und nicht gegeneinander.





